E’ JUDO….”E’ Judo ogni volta che riuscite ad ascoltare i pensieri dell’altro”

kodokan“E’ Judo ogni volta che riuscite ad ascoltare i pensieri dell’altro” E’ vero! Attraverso una costante pratica del Judo si arriva a percepire i pensieri del vostro compagno. Il Judo è Kata, Randori, Kogi e Mondo secondo il suo fondatore. La capacità di percepire i pensieri si acquisisce attraverso il Randori. Ma quale Randori? Un Randori teso alla ricerca dell’ippon e non alla preoccupazione di non subirlo. La tecnica durante il Randori deve consistere in un continuo scambio di sensazioni ed emozioni positive e non in una continua autogratificazione per quello che si è riusciti a fare né in una continua autocommiserazione per ciò che si è subito. Lo scambio delle azioni deve costituire un atto di amore nei confronti della persona che vi sta di fronte, la quale, più o meno brava tecnicamente di voi – ciò non ha importanza -, contribuisce alla realizzazione di questa magia, la percezione del pensiero dell’altro! Se il Randori è praticato con questo spirito si arriva a questo risultato, se invece si rifiuta lo scambio e si insiste nel pensare ed agire per bloccare, chiudere o in generale impedire che il compagno attacchi, la magia non si avvererà mai. Spesso potete sperimentare questa facoltà sviluppata nel Randori quando lo praticate con cinture molto inferiori a voi. In una situazione dove siete attenti ma non preoccupati dalle capacità di chi vi sta di fronte, il vostro corpo, – mente e corpo in Randori sono infatti una sola cosa – spesso percepisce le sue intenzioni un attimo prima che queste si manifestino. La tranquillità che provate in quei momenti è la condizione giusta da mantenere con tutti: questa è la difficoltà che va allenata. Il termine Randori è comunemente tradotto con “esercizio libero”, ma significa in realtà tutt’altro. Il Randori si intende “libero” perché non è stabilito durante il suo svolgimento chi riveste il ruolo di Tori e chi quello di Uke, ma non significa certo che ognuno può fare quello che vuole. Il termine è composto da due ideogrammi, Ran e Dori, che significano rispettivamente “confusione mentale” e “trattenere, controllare”. La traduzione più corretta sarebbe quindi “controllare il proprio stato mentale”. Se avete modo di vedere un famoso film di Akira Kurosawa che si intitola “Ran” e narra la storia di un imperatore giapponese folle, potete notare che il titolo è lo stesso ideogramma del nostro Ran-dori. E’ Judo quando riuscite a sentire i pensieri dell’altro, cioè quando controllate la vostra mente e non siete preoccupati da chi vi sta di fronte quanto dalla ricerca dell’eccellenza nel pensiero e nell’azione.

Ci risentiamo con il prossimo scritto “E’ Judo, ogni volta che aiutate quelli che disperano per la fatica”

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UEBER DIE “VERNUNFT”

SENZAT11Will man das Thema „Vernunft“ behandeln und nach ihrer Bedeutung suchen, muss man Tausende von Jahren zurückblicken.

Philosophen und Denker jeder Zeit haben die “Vernunft” als die einzige menschliche Fähigkeit beschrieben, welche die Menschheit retten und im Laufe ihrer Entwicklung fortschreiten lassen kann.

Trotz tiefer Überlegungen über die Gleichstellung, die Brüderschaft, die Freiheit und die Toleranz, die seit Tausenden von Jahren überliefert worden sind – und diese Liste ist längst nicht vollständig –, liegen alle möglichen Diebstähle, Massenvernichtungen und Wanderkatastrophen, welche oft von den Stärksten gegen die Schwächsten begangen werden, direkt vor uns. Unter solchen Umständen tritt die berühmte „Vernunft“ völlig in den Hintergrund.

Vor den wahren Schwierigkeiten der Menschheit kann der Mensch unerschütterlich oder distanziert bleiben, solange diese seine eigenen Interessen oder die seiner Gemeinschaft nicht angehen. Trifft aber das Gegenteil ein, dann wird der Mensch wieder derselbe, wie er vor der Entdeckung der „Vernunft“ war. Er wird nämlich vom einzigen Gebot beherrscht – oder zumindest stark beeinflusst –, dem er gehorcht, weil es in seinem DNA aufgedrückt ist: „Überlebe!“

Dieses Gebot ist so stark, dass es jede von der „Vernunft“ vorgeschlagene Überlegung überwindet.

Dies geschieht vor allem, weil das Gebot „überlebe!“ kein Produkt des Intellekts, welcher eine relativ jüngere Schöpfung unseres Gehirns darstellt, sondern des dauernden Vergleichs mit der Realität ist, mit der sich der Mensch über die Jahrhunderte hinweg zum Überleben konfrontiert worden ist.

Wenn die „Vernunft“ diese alte Kraft, die uns seit langem begleitet, überwinden möchte, muss sie ihren Entwicklungsablauf nachmachen. Die „Vernunft“ muss trainiert werden, damit sie sich unserer Seele und unserer Impulse allmählich bemächtigt.

Ich bin ein Erzeugnis des Judos, oder, besser gesagt, jenes Judos, der die „Vernunft“ den Impuls überwiegen lässt, der Gewalt mit der Gewalt zu antworten, und mich einen Trainingspartner, der sich während der Übung um mich nicht kümmert, ertragen lässt. Diese Art von Judo bezweckt eine lange, mühselige, geistige Erbauung und die Erziehung derjenigen, die ich durch die „Vernunft“ und das Beispiel belehre.

Die Entwicklung des Gefühls der „Toleranz“, die eine der Töchter der „Vernunft“ ist, stellt eine unglaubliche Waffe dar, um den Krieg gegen die negativen Impulse unserer Gesellschaft zu gewinnen. Die Judoübung zusammen mit der Befolgung seiner Regeln und gemäß seinen zwei Prinzipien Seiryoku zen’yo und Jita kyoei ist ein neues und wirkungsvolles Erziehungsparadigma – wie ich oft wiederhole – mit einer erschütternden Kraft versehen.

Wenn man an diese zwei Prinzipien denkt und in Betracht zieht, wie sie bei der Judoübung und in unserem täglichen Gesellschaftsleben in die Praxis umgesetzt werden, wird einem klar, dass sie die Anwendung der „Vernunft“ auf die Tat darstellen.

Habt ihr versucht, euch vorzustellen, wie sich die Welt verändern würde, wenn es den Regierenden jedes Landes die Umsetzung dieser Prinzipien in die Praxis beigebracht worden wäre? Stellt euch unsere Politiker vor, und entschuldigt mich bitte für das banale Beispiel: Obwohl sie einen hoffnungslosen Fall darstellen, könnte ihre Situation trotzdem merklich verbessert werden.

Das Geheimnis liegt darin, nach der Vortrefflichkeit eurer Gedanken und eurer Taten zu suchen: Das ist ja die echte „Vernunft“, die nicht mit euren Worten zu tun hat.

Alfredo Vismara Hanshi Dai Nippon Butokukai

Traduzione di Andrea Lorenzo Covini

 

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